Mai 2026
Nachhaltigkeit im sgpk-Immobilienportfolio: Investitionen in Bauweise, Energieerzeugung und Werterhalt
Wir entwickeln unser Immobilienportfolio gezielt weiter und verbinden dabei nachhaltige Bauweisen und energetische Verbesserungen mit dem langfristigen Werterhalt unserer Liegenschaften. Im Berichtsjahr lag der Fokus auf der Nutzung erneuerbarer Energien und der Modernisierung von Heizsystemen. Bei unseren Neubauprojekten orientieren wir uns an aktuellen Standards und gehen bewusst darüber hinaus, indem wir zusätzliche ökologische Anforderungen berücksichtigen und konsequent umsetzen. Die folgenden Projekte zeigen exemplarisch, wie wir nachhaltige Sanierungen und Neubauvorhaben gezielt anpacken.
Boppartshof und Haggenstrasse St.Gallen: Dachsanierung und Photovoltaik kombiniert
Die Flachdächer des Boppartshofs hatten das Ende ihrer Lebensdauer erreicht. Die notwendige Sanierung haben wir gezielt genutzt, um Substanzerhalt und Energiegewinnung zu verbinden: Die Dachflächen wurden instandgesetzt und dort erneuert, wo es erforderlich war. Gleichzeitig wurden die Dächer für die Installation einer Photovoltaikanlage vorbereitet und ausgerüstet, wobei die bestehende Dämmung weiterverwendet werden konnte. Damit sind die Dächer als Teil der Gebäudehülle langfristig gesichert. Gleichzeitig leisten sie einen Beitrag zur nachhaltigen Stromproduktion.
Die Anlage verfügt über ein Fernüberwachungssystem, wodurch ein effizienter und zuverlässiger Betrieb ermöglicht wird. Dank einer Eigenverbrauchsgemeinschaft kann ein grosser Teil unserer Mieterschaft direkt vom erzeugten Solarstrom profitieren.
Auch an der nahe gelegenen Haggenstrasse haben wir mehrere sanierungsbedürftige Dächer erneuert und teilweise mit Photovoltaikanlagen ausgestattet. Während bei der Tiefgarageneinfahrt sowie bei einem der Gebäude eine Kombination aus Sanierung und Energiegewinnung umgesetzt wurde, erfolgte bei zwei weiteren Gebäuden bewusst nur eine punktuelle Erneuerung ohne Photovoltaik. So bleibt ein Teil der Dachflächen weiterhin begrünt.
Dieses Projekt zeigt exemplarisch, wie wir bauliche Erneuerung, ökologische Anforderungen und energetische Nutzung gezielt aufeinander abstimmen. Dabei prüfen wir jeweils, welche Bauteile weiterverwendet werden können, und ersetzen nur dort, wo es erforderlich ist.
Die Flachdächer des Boppartshofs hatten das Ende ihrer Lebensdauer erreicht. Die notwendige Sanierung haben wir gezielt genutzt, um Substanzerhalt und Energiegewinnung zu verbinden: Die Dachflächen wurden instandgesetzt und dort erneuert, wo es erforderlich war. Gleichzeitig wurden die Dächer für die Installation einer Photovoltaikanlage vorbereitet und ausgerüstet, wobei die bestehende Dämmung weiterverwendet werden konnte. Damit sind die Dächer als Teil der Gebäudehülle langfristig gesichert. Gleichzeitig leisten sie einen Beitrag zur nachhaltigen Stromproduktion.
Die Anlage verfügt über ein Fernüberwachungssystem, wodurch ein effizienter und zuverlässiger Betrieb ermöglicht wird. Dank einer Eigenverbrauchsgemeinschaft kann ein grosser Teil unserer Mieterschaft direkt vom erzeugten Solarstrom profitieren.
Auch an der nahe gelegenen Haggenstrasse haben wir mehrere sanierungsbedürftige Dächer erneuert und teilweise mit Photovoltaikanlagen ausgestattet. Während bei der Tiefgarageneinfahrt sowie bei einem der Gebäude eine Kombination aus Sanierung und Energiegewinnung umgesetzt wurde, erfolgte bei zwei weiteren Gebäuden bewusst nur eine punktuelle Erneuerung ohne Photovoltaik. So bleibt ein Teil der Dachflächen weiterhin begrünt.
Dieses Projekt zeigt exemplarisch, wie wir bauliche Erneuerung, ökologische Anforderungen und energetische Nutzung gezielt aufeinander abstimmen. Dabei prüfen wir jeweils, welche Bauteile weiterverwendet werden können, und ersetzen nur dort, wo es erforderlich ist.
Highlights dieses Projekts im Überblick
- Installierte Leistung: rund 430 kWp
- Anzahl Module: ca. 900
- Jährliche Stromproduktion: ca. 420'000 kWh, entspricht einem Jahresstrombedarf von rund 190 Zweipersonenhaushalten in Mehrfamilienhäusern
- Eigenverbrauchsgemeinschaft für interessierte Mieterinnen und Mieter
- Dächer langfristig erneuert (Lebensdauer ca. 20 Jahre)
Highlights dieses Projekts im Überblick
- Ersatz: Gasheizung (170 kW) → Pelletheizung (160 kW)
- Energieverbrauch: ca. 390'000 kWh / Jahr
- CO2-Reduktion: ca. 63 Tonnen pro Jahr (~98 %), berechnet nach REIDA; REIDA basiert auf standardisierten Referenzwerten zur Ermittlung von Energieverbräuchen und CO2-Emissionen im Immobilienbereich
- Versorgte Fläche: 3'456 m², 48 Wohnungen
- Nutzung bestehender Infrastruktur (Tankraum → Pelletlager und Heizungsraum)
Badweg / Sportstrasse Gossau (SG): Heizungsersatz mit klarer CO₂-Reduktion
Auch die bestehende Gasheizung in der Liegenschaft am Badweg und an der Sportstrasse in Gossau hatte das Ende ihrer Lebensdauer erreicht. Die anstehende Erneuerung haben wir gezielt genutzt, um das Heizsystem auf eine nachhaltigere Lösung umzustellen: Die bisherige Gasheizung wurde durch eine moderne Pelletanlage ersetzt, die auf dem erneuerbaren Rohstoff Holz basiert.
Mit dem Systemwechsel konnte der CO2-Ausstoss der Liegenschaft deutlich reduziert werden. Gleichzeitig wurden die Warmwasseraufbereitung modernisiert sowie die Frischwasserleitungen erneuert, was die Energieeffizienz und die Betriebssicherheit zusätzlich verbessert. Der bisher ungenutzte Raum des stillgelegten Tanks konnte zudem für die neue Heiz- und Lagerinfrastruktur genutzt werden.
Damit verbindet die gewählte Lösung ökologische Wirkung mit betrieblicher Stabilität: Die Energieversorgung wird weniger abhängig von internationalen Energiemärkten, und die Liegenschaft bleibt langfristig technisch und energetisch auf einem zeitgemässen und zukunftsfähigen Stand.
Auch die bestehende Gasheizung in der Liegenschaft am Badweg und an der Sportstrasse in Gossau hatte das Ende ihrer Lebensdauer erreicht. Die anstehende Erneuerung haben wir gezielt genutzt, um das Heizsystem auf eine nachhaltigere Lösung umzustellen: Die bisherige Gasheizung wurde durch eine moderne Pelletanlage ersetzt, die auf dem erneuerbaren Rohstoff Holz basiert.
Mit dem Systemwechsel konnte der CO2-Ausstoss der Liegenschaft deutlich reduziert werden. Gleichzeitig wurden die Warmwasseraufbereitung modernisiert sowie die Frischwasserleitungen erneuert, was die Energieeffizienz und die Betriebssicherheit zusätzlich verbessert. Der bisher ungenutzte Raum des stillgelegten Tanks konnte zudem für die neue Heiz- und Lagerinfrastruktur genutzt werden.
Damit verbindet die gewählte Lösung ökologische Wirkung mit betrieblicher Stabilität: Die Energieversorgung wird weniger abhängig von internationalen Energiemärkten, und die Liegenschaft bleibt langfristig technisch und energetisch auf einem zeitgemässen und zukunftsfähigen Stand.
Überbauung Mühlegut Goldach: Regionales Holz und nachhaltiges Bauen
Neben der Optimierung bestehender Liegenschaften setzen wir bei Neubauprojekten von Anfang an gezielt auf nachhaltige Materialien und regionale Wertschöpfung. Beim Bauprojekt Mühlegut in Goldach wird beispielsweise ein Teil der Gebäudehülle als vorgehängte Holzfassade umgesetzt. Das dafür benötigte Holz stammt aus dem nahe gelegenen Rantelwald und wird in der Region weiterverarbeitet. Damit entsteht eine lokale Wertschöpfungskette vom Wald bis zur Baustelle: Das Holz wird geschlagen, in einer nahe gelegenen Sägerei verarbeitet und anschliessend direkt im Bauprojekt eingesetzt. Insgesamt werden rund 240 Kubikmeter Holz verwendet, was etwa 80 ausgewachsenen Bäumen entspricht.
Durch dieses Vorgehen werden Transportwege verkürzt und gleichzeitig lokale Unternehmen gestärkt. Das Projekt verbindet ökologische Aspekte mit regionaler Wertschöpfung und macht Nachhaltigkeit für die künftige Mieterschaft sichtbar und erlebbar.
Weitere Informationen zur Überbauung Mühlegut gibts unter:
→ www.muehlegut.sg
Neben der Optimierung bestehender Liegenschaften setzen wir bei Neubauprojekten von Anfang an gezielt auf nachhaltige Materialien und regionale Wertschöpfung. Beim Bauprojekt Mühlegut in Goldach wird beispielsweise ein Teil der Gebäudehülle als vorgehängte Holzfassade umgesetzt. Das dafür benötigte Holz stammt aus dem nahe gelegenen Rantelwald und wird in der Region weiterverarbeitet. Damit entsteht eine lokale Wertschöpfungskette vom Wald bis zur Baustelle: Das Holz wird geschlagen, in einer nahe gelegenen Sägerei verarbeitet und anschliessend direkt im Bauprojekt eingesetzt. Insgesamt werden rund 240 Kubikmeter Holz verwendet, was etwa 80 ausgewachsenen Bäumen entspricht.
Durch dieses Vorgehen werden Transportwege verkürzt und gleichzeitig lokale Unternehmen gestärkt. Das Projekt verbindet ökologische Aspekte mit regionaler Wertschöpfung und macht Nachhaltigkeit für die künftige Mieterschaft sichtbar und erlebbar.
Weitere Informationen zur Überbauung Mühlegut gibts unter:
→ www.muehlegut.sg
Highlights dieses Projekts im Überblick
- Bauweise: nachhaltiger Holz-Hybridbau
- Holzmenge: rund 240 m³ Holz aus der Region (ca. 80 Bäume)
- Holzherkunft: Rantelwald, Verarbeitung in regionaler Sägerei
- Lokale Wertschöpfungskette
Alle unsere Bau- und Sanierungsprojekte finden Sie auch auf unserer Übersicht
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